Bewegung • Gruppe • Spiel
Therapiesportprogramm
Volleyball, Beachvolleyball und Bewegung als Ergänzung zur therapeutischen Arbeit.
Das Therapiesportprogramm ist ein zusätzliches Angebot für Klientinnen und Klienten der Praxis. Es verbindet körperliche Aktivität, Gruppenerfahrung, Spiel, Selbstbehauptung und Reflexion.
Therapie und Bewegung
Ein anderer Kontext kann neue Erfahrungen möglich machen
In der Therapie wird viel über Gefühle, Beziehungsmuster, Selbstwert und alte Prägungen gesprochen und gearbeitet. Im Sport zeigen sich manche dieser Themen noch einmal auf eine andere, unmittelbare Weise.
Wie bringe ich mich ein? Traue ich mich, Raum zu nehmen? Wie gehe ich mit Fehlern, Erfolg, Niederlage oder Konkurrenz um? Wie erlebe ich mich in einer Gruppe, wenn es lebendig, spielerisch und zugleich herausfordernd wird?
Genau darin liegt der therapeutische Wert des Programms: Bewegung wird nicht nur als Fitness verstanden, sondern als Erfahrungsraum für Selbstwahrnehmung, Kontakt, Mut und Entwicklung.
Inhalt und Wirkung
Was im Therapiesport angeregt werden kann
Der Schwerpunkt liegt auf Volleyball und Beachvolleyball. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es geht nicht um Leistungssport, sondern um Lernen, Spiel, Bewegung, Gruppe und Selbsterfahrung.
Lernen und Beweglichkeit
Das Erlernen neuer Bewegungsabläufe fordert Koordination, Aufmerksamkeit und geistige Beweglichkeit. Manchmal entsteht dadurch auch innerlich mehr Spielraum.
Selbstbehauptung und Raum
Volleyball fordert dazu auf, präsent zu sein, sich zu zeigen, den Ball zu nehmen, sich abzugrenzen und zugleich mit anderen zusammenzuspielen.
Umgang mit Erfolg und Fehlern
Im Spiel werden Erfolg, Misserfolg, Frustration, Freude und Konkurrenz direkt erfahrbar. Das kann ein sehr hilfreiches Lernfeld sein.
Gruppe und Kontakt
Das sportliche Setting eröffnet einen anderen Blick auf Gruppendynamik: Wo fühle ich mich wohl? Wo ziehe ich mich zurück? Wo werde ich zu vorsichtig oder zu angespannt?
Lebensfreude und Lockerheit
Spielerische Bewegung kann helfen, wieder mehr Leichtigkeit, Freude, Humor und körperliche Lebendigkeit zu erleben.
Stressabbau und Körperkontakt
Körperliches Training, gemeinsames Spiel und Bewegung im Freien können Spannung abbauen und die Verbindung zum eigenen Körper stärken.
Ablauf
Aufwärmen, Technik, Spiel und Reflexion
Jede Einheit folgt einer einfachen Grundstruktur. Dadurch entsteht Orientierung, ohne dass das Spielerische verloren geht.
Zu Beginn gibt es meist eine Aufwärmphase. Danach folgen Technikübungen, gemeinsames Spiel und am Ende eine kurze Reflexion. Gerade dieser abschließende Austausch ist wichtig, weil Erfahrungen aus dem Sport mit den persönlichen Themen verbunden werden können.
Für wen ist das Angebot geeignet?
Besonders hilfreich kann Therapiesport sein, wenn...
soziale Unsicherheit spürbar ist
zum Beispiel bei Angst vor Ablehnung, Scham, Rückzug oder Unsicherheit in Gruppen.
Lebensfreude und Energie fehlen
bei depressiven Stimmungen, Erschöpfung, innerer Schwere oder fehlender Aktivierung.
Selbstwert und Selbstbehauptung Thema sind
wenn es schwerfällt, sich Raum zu nehmen, Grenzen zu setzen oder sich kraftvoll zu zeigen.
Konflikte oder Konkurrenz belasten
weil im Spiel sichtbar wird, wie man mit Spannung, Vergleich, Durchsetzung oder Niederlage umgeht.
Bewegung wieder Platz bekommen soll
wenn der Wunsch besteht, den Körper mehr einzubeziehen und Therapie ganzheitlicher zu gestalten.
Therapie vertieft werden soll
als ergänzender Erfahrungsraum zur Einzeltherapie, Gruppentherapie oder zum Kursprogramm.
Eindrücke
Bewegung, Gruppe und Natur
Organisatorisches
Teilnahme und Anmeldung
Das Therapiesportprogramm findet in der Regel wöchentlich statt und richtet sich an Klientinnen und Klienten der Praxis. Die konkreten Zeiten, Orte, Kosten und freien Plätze werden jeweils aktuell in der Praxis besprochen.
Interesse am Therapiesportprogramm?
Dann sprechen Sie mich gern in der Praxis an oder melden Sie sich per E-Mail bzw. telefonisch.