Licht und Natur als Bild für therapeutische Entwicklung
Intensive und ganzheitliche Gruppenpsychotherapie

Kursprogramm Primärtherapie

Wochenendseminare, Jahresgruppen und Intensivwoche

„Werde, der du bist.“ Für ganzheitliche persönliche Entwicklung, Selbsterkenntnis und Gewahrsein – für mehr Lebendigkeit, Lebensfreude und innere Freiheit.

Seit 2003kontinuierliche intensive Gruppenarbeit
Freitag bis Sonntagzusammenhängender Raum für vertiefte Prozesse
01
Modularer EinstiegOrientierungsgespräch und Drei-Monatsmodul
Praxis in KielSophienblatt 50 · 24114 Kiel
Seit 2003 kontinuierlich

Für Menschen, die tiefergehend an sich arbeiten und sich ganzheitlich weiterentwickeln möchten.

Wir alle sind tief geprägt durch unsere Erfahrungen – von frühester Kindheit an. Oft sind gerade die frühesten Erfahrungen die prägendsten und gleichzeitig diejenigen, an die wir uns nicht bewusst erinnern können.

Aufbauend auf diesen Erfahrungen haben wir persönliche Muster und Fähigkeiten entwickelt. Einige dienen uns gut und sind wichtige Ressourcen. Andere wirken blockierend und hindern uns daran, unser Leben so zu leben, wie wir es möchten. Wieder andere haben wir notgedrungen erlernt, um uns anzupassen – sie sind unserem eigentlichen Wesen jedoch fremd und hindern uns daran, energievoll und authentisch zu sein.

Manche Muster und Motive sind uns bewusst, andere liegen in unserem blinden Fleck oder sind in unserem „Schatten“ (nach C. G. Jung) verortet.

Der Therapieprozess in der Gruppe beinhaltet eine intensive und ganzheitliche Auseinandersetzung mit uns selbst – in einem sehr förderlichen Gruppenfeld und therapeutischen Rahmen. Es ist ein Prozess, der dazu dient, sich der eigenen inneren Vorgänge bewusster zu werden und sie gefühlsmäßig durchzuarbeiten und zu verarbeiten.

Es ist auch eine Art innere Inventur: Alles kommt auf den Prüfstand. Was gehört zu mir? Was bin ich? Auch das Bearbeiten und Verarbeiten alter, belastender und traumatischer Erfahrungen ist ein wichtiger Bestandteil dieses Prozesses.

Ziel ist unter anderem, sich mit sich selbst und mit dem Leben gut und verbunden zu fühlen und die eigene Energie zur Gestaltung des eigenen Lebens wieder für sich verfügbar zu haben.

Farbiges Bildmotiv als Symbol für innere Prozesse
Leitung des Kursprogramms

Therapeutische Begleitung mit Erfahrung und einem persönlichen Gegenüber.

Das Kursprogramm wird von Fabian Becker geleitet. Seit 2003 begleitet er Menschen in Einzeltherapie, therapeutischen Gruppen und intensiven Therapieprozessen.

Als Diplom-Sozialpädagoge (FH), Heilpraktiker für Psychotherapie und Primärtherapeut verbindet er langjährige Gruppen- und Prozesserfahrung mit einer tiefenpsychologisch und emotional orientierten Arbeitsweise.

Fabian Becker, Heilpraktiker für Psychotherapie und Leiter des Kursprogramms in Kiel
Menschen auf einem Weg als Symbol für gemeinsamen Entwicklungsprozess Bildmotiv Primärtherapie und therapeutischer Prozess
Was ist das Besondere?

Ein haltgebender Raum für Gefühle, die bisher wenig Raum hatten.

Im Unterschied zu einer einzelnen Therapiesitzung entsteht durch ein therapeutisches Wochenende häufig ein anderer Raum und eine andere Tiefe. Die Gruppe verbringt mehr Zeit miteinander, Prozesse können sich entfalten und Gefühle, Beziehungsmuster und Themen kristallisieren sich heraus oder werden zugänglich.

Gerade im Kontakt mit anderen Menschen zeigen sich oft die Themen und Muster, die auch im Alltag Schwierigkeiten bereiten: Nähe und Distanz, Selbstwert, Offenheit und Rückzug, Anpassung und Aggression, Konflikte, Scham, Kontrolle, Angst oder der Wunsch, sich offener und echter zu zeigen.

Viele Themen sind mit inneren Konflikten verbunden. Häufig wirken dabei auch Gefühle und Erfahrungen aus der eigenen Lebensgeschichte weiter, die lange verdrängt, abgespalten oder kaum bewusst wahrgenommen wurden. Im Kursprogramm geht es darum, einen Zugang zu diesen inneren Erfahrungen zu finden, sie bewusster werden zu lassen und in die eigene Lebensgeschichte zu integrieren. So kann Energie, die bislang in Abwehr, Kontrolle oder Vermeidung gebunden war, wieder freier für das eigene Leben zur Verfügung stehen.

Das Format ist tiefgehend und kann auch herausfordernd sein. Gerade darin liegt häufig die Chance, alte Muster nicht nur zu verstehen, sondern im direkten Erleben zu bearbeiten.
Struktur des Programms

Modularer Aufbau des Kursprogramms

Das Kursprogramm ist modular aufgebaut. Der Einstieg erfolgt in mehreren Schritten: vom Orientierungsgespräch über eine erste Testphase bis hin zur Jahresgruppe mit Intensivwoche und gegebenenfalls einer weiteren Vertiefungsphase.

01

Orientierungsgespräch & Vorbereitung

Am Anfang steht ein Orientierungsgespräch. In diesem können erste Fragen geklärt und gemeinsam betrachtet werden, ob die Voraussetzungen für eine tiefgehende therapeutische Arbeit im Kursprogramm bestehen.

Im Anschluss können gegebenenfalls einige Einzelsitzungen vor dem Einstieg vereinbart werden, um die Zusammenarbeit vorab zu vertiefen, wichtige Themen besser einzuordnen und den Einstieg in das Kursprogramm zu erleichtern.

02

Drei-Monatsmodul

Mit dem Drei-Monatsmodul beginnt der eigentliche Therapieprozess im Rahmen des Kursprogramms. Dieses Modul umfasst drei Kurse und dient als erste verbindliche Testphase.

In dieser Zeit können in der Regel bereits intensive therapeutische Prozesse angestoßen und erste wichtige Entwicklungen in Gang gesetzt werden. Die Teilnehmer lernen die intensive Arbeitsweise des Kursprogramms und die Gruppe kennen und können mit dem Format vertrauter werden.

03

Jahresgruppe A – Vertiefung inklusive Intensivwoche

Die Jahresgruppe umfasst zehn Wochenendseminare im Jahr sowie eine Intensivwoche. Durch diesen klaren und festen Rahmen kann intensiv an den eigenen Themen gearbeitet und der therapeutische Prozess weiter vertieft werden.

Die Kontinuität der Gruppe ermöglicht, Entwicklungen nicht nur punktuell anzustoßen, sondern über einen längeren Zeitraum zu begleiten, zu überprüfen und im Alltag weiter wirksam werden zu lassen.

04

Weitere Jahresgruppe – Fortführung & Vertiefung

Je nach Entwicklung, Anliegen und therapeutischem Prozess kann im Anschluss eine weitere Jahresgruppe sinnvoll sein. Diese weiterführende Phase wird im bisherigen Kursaufbau als Jahresgruppe F bezeichnet und dient der vertieften Fortführung des Therapieprozesses.

Dabei geht es um die Fortführung und Vertiefung der begonnenen Arbeit sowie um die Begleitung der weiteren persönlichen Entwicklung und Veränderung.

Freitag

Ankommen

Öffnung des Gruppenraums, erste Themen, Kontakt und Orientierung.

Samstag

Vertiefung

Emotionale Prozessarbeit, Biografie, Beziehungsmuster und Gruppendynamik.

Sonntag

Integration

Nachspüren, Klärung, Abschluss und Übertragung in den Alltag.

Zwischenzeit

Wirken lassen

Erfahrungen setzen sich im Alltag fort und werden im nächsten Modul weiter aufgegriffen.

Wie gearbeitet wird

Ganzheitlich, tiefenpsychologisch, emotional und gruppendynamisch.

Die therapeutische Arbeit im Kursprogramm ist prozessorientiert. Es gibt keinen starren Ablauf, der mechanisch abgearbeitet wird. Entscheidend ist, was im Raum entsteht und im Bewusstsein der Teilnehmer geschieht: Themen der einzelnen Teilnehmer, Gefühle, Beziehungsmuster, Konflikte, Träume, Körperempfindungen und biografische Zusammenhänge.

Ein wichtiges Ziel ist, unbewusste oder bisher abgespaltene innere Dynamiken und Gefühle bewusster werden zu lassen. Dadurch können Gefühle, alte Erfahrungen und festgefahrene Muster einer neuen Bearbeitung zugänglich werden. Dieser Prozess ist häufig schmerzlich und angstbesetzt – zugleich kann er befreiend wirken.

Das therapeutische Vorgehen wird durch Meditation, Atemarbeit und Körperarbeit ergänzt – ohne körperliche Berührung. Häufig sind diese Elemente wichtig und unterstützend: Sie eröffnen andere Zugänge zum eigenen Erleben und können bedeutsame Impulse und Gefühle zugänglich machen.

Biografiearbeit / "Inneres Kind"/ Traumabearbeitung Frühe Erfahrungen, Kindheit, Prägungen und emotionale Muster verstehen.
GruppendynamikRückmeldungen und Beziehungserfahrungen im direkten Kontakt nutzen.
Körper & GefühlKörperwahrnehmung, Atmung, Bewegung, Meditation und emotionale Prozesse einbeziehen.
GlaubenssätzeDenk- und Beziehungsmuster erkennen, hinterfragen und verändern.
Farbiges Bildmotiv für emotionale Prozessarbeit und Bewusstsein

Ein offener geschützter Raum .

In den Gruppen entsteht häufig eine tragende Atmosphäre, in der Offenheit, Verletzlichkeit, ehrliche Rückmeldung und echte Auseinandersetzung ihren Platz haben. Gerade diese Mischung kann therapeutisch sehr wirksam sein.

Stimmen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Erfahrungen mit Kursprogramm und intensiver Gruppenarbeit.

Die folgenden kurzen Aussagen sind unveränderte Auszüge aus veröffentlichten Erfahrungsberichten. Die vollständigen Rückmeldungen finden sich bei Google, Jameda und auf der Seite mit weiteren Erfahrungsberichten.

Jahresgruppe – geschützter Raum und persönliche Entfaltung
Google · Indi B · Kursprogramm / Jahresgruppe
„Seit zwei Jahren nehme ich am Kursprogramm (Jahresgruppe) teil. Dieses Gruppensetting bietet einen geschützten Raum, in dem ich mich öffnen und entfalten kann.“

Unveränderter Originalauszug aus einer Google-Rezension.

Google-Rezensionen ansehen
Kursprogramm – ganzheitlicher therapeutischer Ansatz
Google · Michael · Januar 2025
„Ich bin vom Therapiekonzept des Kursprogramms beeindruckt, das Herr Becker entwickelt hat.“

Unveränderter Originalauszug aus einer Google-Rezension.

Google-Rezensionen ansehen
Wochenendgruppe – die besondere Kraft des Gruppenprozesses
Jameda · Erfahrungsbericht vom 27. Mai 2021
„Die Gruppe stellt sozusagen die Energie zur Verfügung, die einem den Weg bereiten kann, den inneren seelischen Zustand aufzusuchen.“

Unveränderter Originalauszug aus einem Jameda-Erfahrungsbericht zur monatlichen Wochenendgruppe.

Jameda-Erfahrungsberichte ansehen
Erfahrungsberichte schildern persönliche Erlebnisse einzelner Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Sie lassen keine Aussage darüber zu, wie andere Menschen die therapeutische Arbeit erleben oder welche Entwicklung bei ihnen eintritt.
Passt das zu mir?

Für wen ist das Kursprogramm geeignet?

Das Kursprogramm richtet sich an Menschen, die nicht nur über ihre Themen sprechen, sondern tiefer verstehen, fühlen und verändern möchten, was innerlich wirkt.

Das Format kann passend sein, wenn Sie …

  • sich intensiver mit sich selbst beschäftigen möchten
  • Beziehungsmuster, Selbstwertthemen oder Ängste tiefer verstehen wollen
  • alte Verletzungen, biografische Prägungen oder emotionale Blockaden bearbeiten möchten
  • merken, dass Sie sich in bestimmten Mustern immer wieder im Kreis drehen
  • bereit sind, sich auf eine Gruppe und einen verbindlichen therapeutischen Prozess einzulassen

Wichtig ist auch …

  • Das Kursprogramm ist intensiv und nicht für jeden Zeitpunkt passend.
  • Konflikte und Widerstände können Teil des therapeutischen Prozesses sein.
  • Die Teilnahme setzt die Bereitschaft voraus, sich selbst und anderen ehrlich zu begegnen.
  • In einem Vorgespräch wird gemeinsam geschaut, ob das Format sinnvoll und tragfähig erscheint.
  • Für manche Menschen ist zunächst Einzeltherapie oder eine wöchentliche Gruppe passender.
Welches Gruppenformat passt?

Wöchentliche Gruppentherapie oder intensives Kursprogramm?

Beide Formate nutzen die therapeutische Kraft der Gruppe. Sie unterscheiden sich vor allem in Rhythmus, Intensität und zeitlichem Rahmen.

Wöchentliche Gruppentherapie

Die wöchentlichen Gruppen schaffen einen regelmäßigen therapeutischen Bezugspunkt im Alltag. Themen können kontinuierlich aufgegriffen und Schritt für Schritt im Gruppenprozess weiterentwickelt werden.

  • regelmäßiger wöchentlicher Rhythmus
  • Integration der Gruppenarbeit unmittelbar in den Alltag
  • Einstieg in der Regel über einen Testmonat
  • geeignet, wenn ein kontinuierlicher Gruppenprozess gesucht wird

Intensives Kursprogramm

Das Kursprogramm bündelt therapeutische Arbeit in längeren, zusammenhängenden Zeiträumen. Dadurch können Prozesse über ein Wochenende hinweg entstehen, vertieft und in der Gruppe weitergetragen werden.

  • intensive Wochenendmodule von Freitag bis Sonntag
  • modularer Einstieg über Orientierungsgespräch und Drei-Monatsmodul
  • Jahresgruppe mit zehn Wochenendseminaren und Intensivwoche
  • geeignet, wenn bewusst mehr Tiefe und Intensität gesucht wird
Welches Format sinnvoller ist, hängt nicht nur vom zeitlichen Rahmen ab. Auch aktuelle Belastung, persönliche Voraussetzungen und das therapeutische Anliegen spielen eine Rolle. In einem ersten Gespräch kann gemeinsam geschaut werden, welcher Einstieg passend erscheint.
Ruhige Küstenlandschaft als Symbol für Integration und innere Klärung
Langjährige Erfahrung

Ein über viele Jahre gewachsenes Therapieformat.

Das Kursprogramm besteht seit 2003 und wurde über viele Jahre kontinuierlich weiterentwickelt. Die Erfahrung aus zahlreichen Gruppenprozessen, Wochenendseminaren und intensiven emotionalen Arbeiten fließt in die Gestaltung des Programms ein.

Viele Menschen erleben das Kursprogramm als wichtigen Schritt hin zu mehr innerer Klarheit, emotionaler Freiheit, Selbstwert und einer lebendigeren Beziehung zu sich selbst und anderen.

Häufige Fragen

Fragen zum Kursprogramm

Die wichtigsten Punkte zum Einstieg, zum Ablauf und zur Wahl des passenden Gruppenformats.

Wie erfolgt der Einstieg in das Kursprogramm?

Am Anfang steht ein Orientierungsgespräch. Je nach Situation können vorbereitende Einzelsitzungen sinnvoll sein. Der eigentliche Einstieg erfolgt anschließend über ein Drei-Monatsmodul mit drei Kursen als erste verbindliche Testphase.

Muss ich mich gleich für eine Jahresgruppe entscheiden?

Nein. Das Kursprogramm ist modular aufgebaut. Nach dem Orientierungsgespräch beginnt die Teilnahme zunächst mit dem Drei-Monatsmodul. Erst danach wird gemeinsam geschaut, ob die Fortsetzung in einer Jahresgruppe sinnvoll und passend ist.

Wie unterscheidet sich das Kursprogramm von einer wöchentlichen Gruppentherapie?

Die wöchentliche Gruppentherapie findet regelmäßig in kürzeren Sitzungen statt. Das Kursprogramm arbeitet dagegen mit intensiven Wochenendseminaren von Freitag bis Sonntag, einer längerfristigen Jahresgruppe und einer Intensivwoche. Dadurch entsteht mehr zusammenhängende Zeit für vertiefte Prozesse.

Kann das Kursprogramm mit Einzeltherapie kombiniert werden?

Ja. Einzeltherapie und Gruppenarbeit können je nach Anliegen und therapeutischem Prozess miteinander kombiniert werden. Auch vor dem Einstieg in das Kursprogramm können einzelne vorbereitende Sitzungen sinnvoll sein.

Wie läuft ein therapeutisches Wochenende ab?

Die Wochenenden erstrecken sich von Freitag bis Sonntag. Der genaue Prozess ist nicht starr vorgegeben. Themen der Teilnehmer, Gefühle, Beziehungsmuster, Gruppendynamik, biografische Zusammenhänge und Körperwahrnehmung bestimmen die therapeutische Arbeit.

Ist das Kursprogramm für jeden geeignet?

Nein. Das Kursprogramm ist ein intensives Format und nicht zu jedem Zeitpunkt für jeden Menschen passend. In einem persönlichen Orientierungsgespräch wird gemeinsam geprüft, ob der Rahmen sinnvoll und tragfähig erscheint oder zunächst ein anderes therapeutisches Setting geeigneter ist.

Ist das Kursprogramm für Sie der richtige nächste Schritt?

In einem persönlichen Orientierungsgespräch kann gemeinsam geklärt werden, ob das intensive Gruppenformat aktuell zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt.

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